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Nickelmarkt kommt überraschend unter Druck. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Es gibt Erklärungsansätze, aber sind diese auch plausibel? Alte Hasen haben andere Theorien, für die es ebenso Anhaltspunkte gibt.

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Knappheit der Impfstoffe sorgt für Kritik. Kapazitäten reichen aktuell für den weltweiten Bedarf nicht aus. Ein klassisches Allokationsproblem. Der Markt regelt es, aber ohne das bei Politikern so beliebte Win-Win.

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Gericht verurteilt Nornickel zu einem Schadenersatz von 2 Mrd. US-Dollar wegen einer Umweltkatastrophe. China kämpft gegen die Umweltverschmutzung, stellt bei Kontrollen aber gezinkte Zahlen fest.

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LME Diskussionspapier stößt auf Widerstand. Insbesondere die Umstellung auf ein neues Margenmodell wird kritisiert. Europäischer Ferrochrom Benchmark-Preis steigt nach langer Seitwärtsphase deutlich an.

Schwarzer Schwan am Nickelmarkt
Die Partystimmung am Nickelmarkt der London Metal Exchange (LME) fand ab dem 25. Februar 2021 ein jähes Ende. Innerhalb weniger Minuten brach der Nickelkurs – der eigentlich im Begriff war, die psychologische Marke von USD 20.000,00/mt nach oben zu durchbrechen – von USD 19.900,00/mt auf USD 18.700,00/mt ein. Ein Intraday-Verlust von USD 1.200,00/mt bzw. minus 6% sind Momente, wie ein Blitz aus heiterem Himmel, die man selbst als langjähriger Marktteilnehmer nicht allzu oft erlebt. Und so bestand zunächst die Einschätzung, dass dies keine fundamentalen Gründe haben könnte. Vielmehr konnte hier etwas nicht mit rechten Dingen zugehen, denn auch sämtliche anderen Finanz- und Rohstoffmärkte verhielten sich unauffällig. Die Aktienmärkte waren sogar weiterhin auf dem Weg zu neuen Höchstständen. Die Bewegung war also ursächlich dem Nickelmarkt zuzuordnen, aber kein plausibler Grund in Sicht.

Hatte sich vielleicht ein Händler bei der Eingabe der Verkaufsmenge in das elektronische Handelssystem der LME vertan. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einem „dicken Daumen“, der da versehentlich die Tastatur bedient hat. Aber die in solchen Fällen übliche, unmittelbare Umkehr und Korrektur des Nickelkurses blieb aus. Mit kurzen Pausen, nicht lang genug zum Atemholen, setzte sich der Erdrutsch fort. Noch zwei weitere, denkwürdige Handelstage drückten den Preis des Legierungs- und Batteriemetalls dann sogar bis unter die Marke von USD 16.000,00/mt. Da mussten sich viele zum zweiten Mal schütteln, denn Kaufinteresse blieb mangels physischer Käufer an der LME zunächst aus. Und welcher Investor oder Spekulant fasst schon gerne in ein fallendes Messer, bevor der Markt einen Boden gefunden hat.

Auf diesem Niveau, welches zuletzt im November/Dezember 2020 gesehen wurde, kam die Abwärtsbewegung zum Stillstand. Seitdem bewegen sich die Preise in einer Range zwischen USD 16.000,00/mt und 16.300,00/mt. Die Medien und Analysten fanden schnell verschiedene, mehr oder weniger nachvollziehbare Erklärungen für dieses Ereignis: Elon Musk hätte gemeint, die Nickelpreise seien zu hoch und Tesla würde deshalb auf andere Batterietypen ausweichen, Chinas Kongress würde über verschärfte Umweltauflagen nachdenken, was auch die dortige Edelstahlproduktion und damit die Nickelnachfrage unter Druck bringen könnte.

Ebenso wurde berichtet, dass der chinesische Nickel- und Edelstahlgigant Tsingshan Holding Group zukünftig Nickelvorprodukte in erheblichem Umfang für die Batterienickelproduktion liefern wolle, was die vermutete, mittelfristige Unterversorgung des Nickelmarktes entschärfen könnte. Schließlich ist noch die Charttechnik zu nennen. Der schnelle Preisrückgang hat sicher viele Stop-Loss-Orders ausgelöst, die in Kombination mit Trendfolgemodell-basierten elektronischen Handelsprogrammen, die Abwärtsspirale verstärkt haben.

Die alten Hasen unter den Brokern an der LME trauen jedoch solchen Erklärungsversuchen wenig. Aus deren Sicht ist das völlig unerwartete Black-Swan-(Schwarzer Schwan)-Event wie folgt zu erklären. Nicht nur aufgrund des engen zeitlichen Zusammenhangs, könnte die Pleite der britisch-australischen Greensill Capital dahinterstecken. Denn der plötzliche Wegfall der durch Greensill zur Verfügung gestellten Lieferketten-(Value Chain)-Finanzierungen könnte bei dem ein oder anderen Greensill-Kunden zu einem kurzfristigen Liquiditätsbedarf geführt haben. Dieser ließe sich zum Beispiel schnell und wirksam durch den Verkauf von entsprechenden Lagerbeständen oder Futurepositionen decken.

Während andere Finanz- und Rohstoffmärkte hinreichend groß sind, wesentliche Verkaufsaufträge ohne größere Verwerfungen aufzunehmen, ist der Nickelmarkt ein vergleichsweise kleines Segment. Dort müssen die ausgelösten Kursverluste erst einmal verarbeitet werden, bevor es zu einer Gegenbewegung kommt. Die Tatsache, dass die LME-Nickellagerbestände, im zeitlichen Umfeld des Bekanntwerdens der Schwierigkeiten von Greensill, schlagartig um rund 12.000 Tonnen zugenommen haben – der entsprechende Warenwert beträgt zirka 200 bis 250 Millionen US-Dollar –, stützt die vorstehende These. Letztlich wird die Nickelpreisrichtung der kommenden Wochen sowie möglicherweise weitere Informationen und Nachrichten Hinweise darauf geben, welche Erklärung den höchsten Wahrheitsgehalt für sich beanspruchen kann.

Festzuhalten ist allerdings, dass als unmittelbare Reaktion auf den Nickelpreisverfall, die Verfügbarkeit an Edelstahlschrott erst einmal stark zurückgegangen ist. Das liegt daran, dass zuvor bereits größere Bestände zu attraktiven Preisen liquidiert wurden. Diejenigen, die sich vielleicht von zu großer Gier haben leiten lassen und mit anderen Worten nicht ein so glückliches Händchen hatten, wurden durch die Entwicklung erst einmal auf dem falschen Fuß erwischt. Diese warten jetzt vermutlich darauf, dass ein mental akzeptables Preisniveau erreicht wird, bevor man sich zu einer Verkaufsentscheidung durchringen kann.

Knappheit der Impfstoffe sorgt für Kritik
Der Bundesgesundheitsminister und die EU-Kommissionspräsidentin stehen zuletzt in den Medien und der Öffentlichkeit wegen der eher schleppenden deutschen und europäischen Impfstoffversorgung in Sachen Covid-19 unter erheblichem Druck. Dennoch sollte man in einem gewissen Umfang Verständnis für die derzeitige Lage aufbringen. Die bürokratische und ungelenke Abwicklung und Organisation darf man natürlich kritisieren.

Corona-Impfstoff ist in diesen Tagen ein knappes Gut, welches wie Edelstahlschrott angebotsseitig kurzfristig nicht beliebig zu erhöhen ist. Denn die bestehenden globalen Kapazitäten zur Produktion der Vakzine sind kaum in wenigen Wochen zu erweitern und die Pandemie ist eine globale Herausforderung. Daher kann nicht einfach Impfstoff von einem zum anderen Kontinent verschoben werden, denn Bedarf besteht grundsätzlich überall. Das am Ende die USA und Großbritannien oder das Impfstoff-Versuchslabor Israel die Schnelleren waren, hat vor allem marktwirtschaftliche Gründe. Wer mehr bezahlt und/oder mehr riskiert, bekommt erst einmal mehr.

In der gegenwärtigen Struktur war somit eine von den Politikern so gern genannte Win-Win-Situation einfach nicht zu erreichen. Das Angebot ist kurzfristig fix und eben nicht flexibel. Insofern handelt es sich also um ein Nullsummenspiel. Augenblicklich würde mehr Impfstoff für die EU und Deutschland, entsprechend weniger für die USA, Großbritannien und die anderen Länder dieser Erde bedeuten. Und ein Blick in manche Schwellenländer zeigt, dass dort erst jetzt die ersten Impfdosen angekommen sind. Und wer wurde zuerst geimpft? Natürlich Generäle und Spitzenpolitiker, wer denn sonst? Daher ist die Impfstoffindustrie nun, unterstützt durch die Regierungen, unermüdlich damit beschäftigt, neue Impfstoffproduktionskapazitäten zu schaffen. Mehr kann man nicht tun.

Und so ist es bereits absehbar, dass in nicht allzu ferner Zeit es eher ein Problem mit der kurzfristigen Verabreichung des Impfstoffs geben könnte, als mit dessen Verfügbarkeit. Alles nicht schön, aber so ist es eben. Die permanente Vorhaltung entsprechender Kapazitäten zur Bewältigung einer globalen Pandemie werden sicher im Anschluss politisch diskutiert und vielleicht sogar geschaffen werden. Aber vor dem Hintergrund der erheblichen Kosten zur Vorhaltung, werden diese vermutlich mit ein wenig zeitlichem Abstand zur gegenwärtigen Grenzerfahrung wieder „zurückgebaut“, wie schon zuvor die Intensivbetten und die angemessene fachliche und personelle Ausstattung der Alten- und Pflegeheime.

Auch steigt der Mutationsdruck durch Impfungen und Infektionen. Insofern wird kontrovers diskutiert, ob eine breite Impfung, bei gegenwärtig nicht hinreichender Verfügbarkeit für alle, überhaupt der beste Weg ist. Denn auch das wendige Virus möchte sich natürlich gerne vermehren und nicht untergehen. Und jede Mutation ist eine Wundertüte. Seit Darwin ist bekannt, dass sich in der Natur die tauglichsten Mutationen am Ende durchsetzen. Nun könnte man sagen, leider mutieren die Menschen nicht so schnell wie das Virus, aber wie die Evolution auch in dieser Pandemiekrise gezeigt hat, lernen mindestens manche Menschen hinzu und können es durchaus mit dem Virus auf Augenhöhe und noch darüber hinaus aufnehmen. Da ist man doch lieber Mensch mit allen Vor- und Nachteilen, als ein schändliches Virus.

Nornickel zahlt Rekordstrafe
Im vergangenen Jahr verursachte der russische Bergbaukonzern Nornickel eine sehr schlimme Umweltkatastrophe im russischen Teil der Arktis. Aus einem rostigen Tank liefen 21.000 Tonnen Diesel in den Fluss Ambarnaja, der einen See speist, aus dem ein weiterer Fluss entspringt. Letzterer führt wiederum zum ökologisch sensiblen Arktischen Ozean. Die Ausmaße dieser Dieselkatastrophe waren so groß, dass Kreml-Chef Wladimir Putin den Ausnahmezustand ausrufen musste. Bei einer Videokonferenz überzog Präsident Putin deswegen sogar den Haupteigner, Nornickel-Präsidenten und reichsten Russen, Wladimir Potanin, vor Regierungsvertretern und Ökologen mit Spott und Häme.

Vor wenigen Wochen wurde Nornickel nun von einem russischen Gericht zu einer Schadensersatzzahlung in Höhe von 2 Mrd. Dollar verurteilt. Diese wurde inzwischen auch gezahlt, da der Metallgigant nicht vorhatte, Berufung gegen das Urteil einzulegen. Im Jahr 2019 erwirtschaftete Nornickel einen Umsatz von 13,6 Mrd. Dollar und einen Nettogewinn von 6 Mrd. Dollar. Daher dürfte die Zahlung für den Rohstoffriesen zu verkraften zu sein.

China kämpft gegen die Umweltverschmutzung der Schwerindustrie
Auch die chinesische Regierung kämpft gegen die massive Umweltverschmutzung im eigenen Land. Vor wenigen Tagen stellte sich heraus, dass einige chinesische Stahlproduzenten mit gefälschten Produktionszahlen das Vorgehen gegen die Umweltverschmutzung untergraben. Im Rahmen von unangekündigten Kontrollen entdeckten Beamte des Ministeriums für Ökologie und Umwelt bei vier Stahlwerken in der Stadt Tangshan Ungereimtheiten. So wurden Produktionsaufzeichnungen gefälscht oder teilweise gelöscht. Die Werke warnten sich sogar gegenseitig bezüglich der unangekündigten Besuche.

Sobald die Umweltverschmutzung in einer Region einen Grenzwert überschreitet, sind die größten dort ansässigen Emittenten, wie etwa Unternehmen der Schwerindustrie, aufgefordert die Produktion zu drosseln. Das Nachrichtenportal Fastmarkets beruft sich in diesem Zusammenhang auf einen Marktkenner, der erläutert, dass natürlich eine hohe Produktionsauslastung die Produktionskosten besser aussehen lässt.

China kämpft seit geraumer Zeit gegen die massiven Überkapazitäten auf dem inländischen Markt und forciert sogar eine Marktkonsolidierung und Schließung alter Stahlwerke. Die weiterhin steigenden Eisenerzimporte sind jedoch ein Indikator dafür, dass die Maßnahmen noch keine Früchte getragen haben.

Diskussionspapier der LME stößt auf Widerstand
Der traditionsreiche Handelsring aus rotem Leder der LME blieb seit März letzten Jahres aufgrund der COVID-19-Pandemie geschlossen. Die für die Industrie wichtigen LME-Benchmark-Preise für Basismetalle werden seitdem elektronisch ermittelt und nicht wie früher über die persönliche Handelsaktivität im Ring während bestimmter Zeiträume.

Im Januar 2021 veröffentlichte die LME nun ein Diskussionspapier, in dem unter anderem erwogen wurde, den ikonischen Handelsring komplett abzuschaffen und begründete dies mit verbesserter Liquidität und Transparenz im neuen Preisfindungsprozess. Inzwischen hat sich eine breite Front aus Brokern und Industrieunternehmen gebildet, die die LME von diesem Schritt abhalten möchte.

Ein weiterer Vorschlag der LME ist die Erwägung auf eine andere Berechnungsmethode für das Clearing umzustellen. Auch dieser Vorstoß wird von vielen Seiten kritisiert. Momentan wird das Clearing mit der sogenannten Discounted Contingent Variation Margin (DCVM), die Termingewinne erst zum Abrechnungstermin ausgleicht, durchgeführt. Diese Methodik ist, zusammen mit der Terminstruktur, der Hauptgrund, warum die LME oft als Forward-Markt und nicht als Futures-Markt bezeichnet wird. In dem Diskussionspapier erwägt die LME die Umstellung auf die Realised Variation Margin (RVM)-Methode, die Gewinne auf täglicher Basis abrechnet und auch kurzfristig durch entsprechende Zahlungen zwischen den Parteien ausgleicht. Dieses Modell wird von den meisten Futures-Börsen der Welt angewendet.

Das RVM-Modell wäre zwar grundsätzlich für alle Parteien technisch möglich, aber der Zeitpunkt des speziellen Abrechnungstermins in Verbindung mit der Terminstruktur sichert die Attraktivität für die Broker und industriellen Marktteilnehmer und grenzt die LME von anderen Marktplätzen ab. Mit der RVM-Methode könnten Termingewinne frühzeitig ausgezahlt werden, während mit der DCVM-Methode Gewinne eines Teilnehmers mit den Verlusten eines anderen verrechnet werden. Die ständige Auszahlung von Gewinnen würde zu einem Liquiditätsabzug bei den Brokern führen. Im Hinblick auf die ohnehin sinkende Anzahl an Brokern, würden die verbleibenden weiter unter Druck geraten. Zweifellos würde die RVM-Methode von Spekulanten bevorzugt werden, da so Gewinne einfacher realisiert werden können.

Da noch heute ein Großteil des LME-Volumens von Industrieunternehmen gehandelt wird, stehen die Börsennotierungen in einem realistischen Zusammenhang zu den physischen Preisen und eigenen sich daher besonders gut als Hedging-Instrument für die Industrie. Sollten eines Tages Spekulanten die Überhand gewinnen, müsste man hinter die Repräsentativität der Preise und der Eignung als Hedging-Instrument wohl ein Fragezeichen machen. Spätestens dann wären die Spekulanten allein unter sich. Daher muss die LME für sich entscheiden, ob sie weiterhin attraktiv für die Realwirtschaft sein möchte, oder den Kasino-Kapitalismus zu sich locken möchte.

ISSF präsentiert die Produktionsstatistik für das Gesamtjahr 2020
Das International Stainless Steel Forum (ISSF) hat am 15. März 2021 die Zahlen der Edelstahlschmelzproduktion für das Gesamtjahr 2020 vorgestellt. Hatte der weltweite Rückgang nach neun Monaten noch minus 7,8% betragen, konnte sich dieser durch ein mit 14,125 Millionen Tonnen sehr starkes 4. Quartal auf „nur“ noch minus 2,5% verbessern. In allen Regionen konnte ein starkes Schlussquartal für Linderung sorgen. China war sogar in der Lage, trotz der pandemischen Herausforderung im Jahr 2020, seine Edelstahlproduktion um 2,5% auf inzwischen über 30 Millionen Tonnen zu steigern. Das entspricht bei einer globalen Gesamtproduktion von 50,892 Millionen Tonnen einem Marktanteil von beinahe 60%.

Aber auch die Kategorie Sonstige, die den sehr heterogenen und artifiziellen Cluster Brasilien, Russland, Südafrika, Südkorea und Indonesien umfasst, konnte für das Jahr 2020 schließlich um 6% von 5,525 Millionen Tonnen in 2019 auf 5,857 Millionen Tonnen zulegen. Man muss kein Prophet sein, um anzunehmen, dass Indonesien in diesem Kreis, den größten Anteil am Wachstum gehabt haben dürfte. Die Edelstahlschmelzproduktion in Europa ist schließlich um minus 7,1% auf 6,323 Millionen Tonnen zurückgegangen, eine ebenfalls deutliche Verbesserung nach einem Rückgang von noch minus 13,1% nach drei Quartalen. Allem Vernehmen nach und auch ausweislich der guten Schrottnachfrage stehen die Aussichten für das 1. Quartal 2021 nicht schlecht: Die Edelstahlproduktion sollte auf einem nennenswerten Niveau bleiben.

Europäische Ferrochrom-Referenz steigt auf USD 1,56/lb
Kurz vor Redaktionsschluss wurde bekannt, dass der europäischen Ferrochrom Benchmark-Preis für das 2. Quartal 2021 auf USD 1,56/lb gestiegen ist. Im 1. Quartal 2021 hatte dieser noch USD 1,175/lb betragen. Dieser deutliche Anstieg folgt einer Periode ungewöhnlicher Stabilität. Die Quartale zwei bis vier im Vorjahr hatten mit USD 1,14/lb einen identischen Preis und auch die Erhöhung für das 1. Quartal 2021 fiel mit 3,5 US Cents moderat aus. Ursächlich für die letzte Entwicklung ist eine robuste Rohstoffnachfrage, insbesondere aus der Edelstahlproduktion in China. Eine entsprechende Tendenz konnte man im Laufe des Vorquartals bereits an den internationalen Preisen für Spotmengen ablesen.

LME (London Metal Exchange)

LME Official Close (3 Monate)
22. März 2021
  Nickel (Ni) Kupfer (Cu) Aluminium (Al)  
Official Close
3 Mon.Ask
16.473,00
USD/mt
9.086,00
USD/mt
2.282,50
USD/mt
 
LME Bestände in mt
  15. Februar 2021 22. März 2021 Delta in mt Delta in %
Nickel (Ni) 250.056 259.308 + 9.252 + 3,70%
Kupfer (Cu) 74.250 113.900 + 39.650 + 53,40%
Aluminium (Al) 1.379.325 1.964.025 + 584.700 + 42,39%

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